Anne Franks Tagebuch

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Anne Frank führte ihr Tagebuch vom 12.Juni 1942 bis zum 1.August 1944. Sie schrieb ihre Einträge anfangs in der Wohnung am Merwedeplein, aber den größten Teil schrieb sie im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 in Amsterdam.

Ihr Tagebuch durfte keiner lesen, wie sie auch mehrmals Betonte.

 

Anfänglich schrieb Anne über Erlebnisse in ihrem Alltag, wie Konflikte mit ihren Mitbewohnern die enge des Verstecks und schöne Überraschungen.

Sie schreib auch über ihren Wunsch nach einem Freund, der sie versteht und dem sie alles anvertrauen kann.

 

Dies blieb leider nur ein Wunsch und so wurde ihr Tagebuch ihr engster Vertrauter.

Sie vertraute Kitty (so nannte sie ihr Tagebuch) all ihre Ängste und Hoffnungen, Gefühle und Gedanken an.

Nach einer Zeit schrieb Anne ihr Tagebuch komplexer, und sie äußerte sich auch zu schwierigen Themen wie z.B. den Glauben an Gott.

 

Nachdem Anne Frank, ihre Familie und ihre Freunde in ein Konzentrationslager deportiert wurden, nahm deren Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es auf.

Als der Krieg zuende war übergab sie das Tagebuch an Anne Franks Vater Otto Frank.

Er veröffentlichte das Tagebuch und dadurch wurde es schon in den 1950ern zum meistverkauften Taschenbuch und meistaufgeführten Bühnenstück in der Bundesrepublik Deutschland.

Es wurde bereits in 70 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt.